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Schloss Schiltern

Vom Wirtschaftshof zum Schloss

Wer hätte gedacht, dass aus einem kleinen Wirtschaftshof ein „Schloss der Zukunft“ wird? Der im 10. Jahrhundert von den Herren von Schiltarn begründete Wirtschaftshof wird vorab von verschiedenen Burgherren von Kronsegg genutzt. Erst im 16. Jahrhundert wird der mittelalterliche Bau zum Schloss ausgebaut und neuer Herrschaftssitz. Nach einer wechselvollen Eigentümer- Abfolge veräußert Graf Aichelberg-Ruhmerskirch das Schloss im Jahr 1929 an die Gemeinde Langenlois. Bereits ein Jahr später erhält es der Orden der Englischen Fräulein, der hier fortan verschiedene pädagogische Bildungseinrichtungen für Kinder betreibt. Unterbrochen wird diese Lehrtätigkeit im 2. Weltkrieg – das Schloss kommt in Besitz der SA. 1987 lässt die Psychosoziale Zentrum Schiltern GmbH den Gebäudekomplex mit Hilfe des Landes Niederösterreich renovieren und bietet vor Ort seitdem das ideale Umfeld für psychotherapeutische Rehabilitation. 

Kulturschatz der Region

Schlichte Eleganz unter Denkmalschutz: Die heutige Form verdankt Schloss Schiltern Freiherrn Christoph Leysser und repräsentiert eine Dreiflügelanlage mit vier Rundtürmen. Auf dem Portalbogen ist das Wappen der Familie Aichelburg aus dem 19. Jahrhundert angebracht, darüber ziehen sich Stuckgirlanden empor. Auf der Sonnenuhr erinnert die Jahreszahl 1636 an die Fertigstellung des Bauwerks, Wappen späterer Schlossherren finden überall. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts findet man in der Kapelle Fresken in der Art des Johann Leopold Daysinger aus der Zeit um 1760. Seit dem kurzfristigen Besitzwechsel an die Gemeinde Langenlois stehen der herrliche Marienbrunnen und die 12 Sta

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Obere Straße 45
3553 Schiltern
Telefon +43 2734 8222
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